Im April: Glücksspielmesse ICE – OnlineCasinosDeutschland.de

Im April: Glücksspielmesse ICE – OnlineCasinosDeutschland.de

Die Glücksspielmesse ICE in London findet dieses Jahr vom 12. bis zum 14. April im Messezentrum ExCeL statt. Das gab der Veranstalter „Clarion Gaming“ jüngst per Pressemitteilung bekannt. Damit sind die anhaltenden Gerüchte, dass die Messe aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr erneut ausfällt, endgültig vom Tisch. Viele bekannte Marken aus der globalen Glücksspielindustrie haben jedoch bereits verkündet, der Veranstaltung fernzubleiben.

Absagen überschatten Messe

Noch vor der Bestätigung durch „Clarion Gaming“, dass die ICE in diesem Jahr wieder analog stattfindet, hatten bekannte und renommierte Branchenvertreter ihr Fernbleiben öffentlich kommuniziert. Zu groß sei das Gesundheitsrisiko durch die grassierenden Corona-Pandemie.

So hatte „Merkur Gaming“, das Tochterunternehmen der deutschen „Gauselmann-Gruppe“, der ICE vergangene Woche eine Absage erteilt. Neben Covid-19 läge der unternehmerische Terminkalender ungünstig. Eine Teilnahme an der Glücksspielmesse in London passe daher zeitlich nicht. Ähnliche Gründe gab auch „Novomatic“ an. Der österreichische Glücksspielriese gab zusätzlich an, dass der logistische Aufwand schlichtweg zu groß sei, um an der ICE teilzunehmen.

Zahlreiche Branchenvertreter aus den Vereinigten Staaten werden ebenfalls der Messe in der englischen Hauptstadt fernbleiben. Dazu gehört unter anderem „Scientific Games“. Der US-Konzern stellt Spielautomaten her und entwickelt Plattformen für Online-Casinos. Auch „Zitro Games“ (Spieleentwickler) und „TCS John Huxley Europe Ltd.“ (Hersteller von Live-Gaming-Equipment) werden dieses Jahr fehlen.

Kleine Unternehmen im Rampenlicht

Aus der Pressemitteilung von „Clarion Gaming“ geht hervor, dass Alex Pratt, geschäftsführender Direktor, und sein Kollege Stuart Hunter bei ihrer Entscheidung, die ICE in diesem Jahr zu veranstalten, die Absagen einiger Konzerne akzeptiert hätten. Dadurch wolle man sich jedoch nicht beeinträchtigen lassen – ganz im Gegenteil. Die diesjährige Glücksspielmesse böte den kleineren Unternehmen aus der Industrie die Chance, sich auf der großen Bühne zu präsentieren. Gleichzeitig betonten Pratt und Hunter jedoch, dass die Messeplätze für die abwesenden Konzerne im Jahr 2023 wieder bereitstehen werden.

Trotz aller Widrigkeiten sind sich die Veranstalter sicher, dass die diesjährige ICE ein voller Erfolg wird. Man habe enorm viel Zeit, Energie und Ressourcen investiert, um eine sicherere und reibungslose Messe auf die Beine zu stellen. Die analoge Rückkehr sei dabei mit einer Weiterentwicklung der Show verbunden. Die Freude sei riesig, da die Branche sich nach langer Zeit wieder von Angesicht und Angesicht treffen wird. Gemeinsam soll der Fortschritt der vergangenen zwei Jahre öffentlich präsentiert werden.

Terminfindung mit Herausforderungen

Bis zur endgültigen Terminierung der ICE war es ein weiter weg. Ursprünglich sollte die Messe im Februar 2022 stattfinden, doch die grassierende Omikron-Variante machte der Planung zunichte. Schon im Dezember 2021 teilte „Clarion Gaming“ mit, dass es zu einer Verschiebung kommen wird. Zum damaligen Zeitpunkt hielt die aggressive Variante des Coronavirus gerade England in Atem. Die Infektionszahlen waren enorm hoch und auch das Gesundheitssystem kam an seine Grenzen.

Mit der Rücksprache zahlreicher Branchenvertreter einigte sich „Clarion Gaming“ auf eine Verschiebung ins Frühjahr. Der anvisierte Zeitraum vom 19. bis 21. April geriet jedoch schnell in die Kritik. Direkt nach Ostern bestünde die Gefahr, dass viele potenzielle Teilnehmer im Urlaub seien, hieß es damals. Nach langem Hin und Her einigten sich Veranstalter, Branchenvertreter und Co. auf den Zeitraum vom 12. bis 14. April.

Share on Pinterest